"El que no llora no mama." - lautet ein spanisches Sprichwort. "Ohne Fleiß kein Preis", so die deutsche Übersetzung. Genau dieses lernten die Mitglieder der Nationalmannschaft am vergangenen Wochenende in Leverkusen zu schätzen.
Hochmotivierte Trainer standen den Aktiven zur Verfügung. Kunstturntrainer Sven Schilling, der die Aktiven schon 2009 auf die WM vorbereitete, verbesserte die turnerischen Grundlagen. Beim Aufwärmtraining und Choreographietraining mit Tanztrainerin Viola Zoppe herschte ein strenger und direkter Ton. "Die Turner hassen und lieben sie" sagte Bundestrainerin Ines Meurer nach den Trainingseinheiten über die erfolgreiche Arbeit ihrer Choreographieexpertin. Mit einer Videoanlage wurden Sprünge analysiert, um diese weiter zu perfektionieren.
Doch auch neben den Trainingseinheiten in der Halle stand einiges auf dem Programm. "Das Tanzstudio" war für das WM Team zwanzigelf Gastgeber für eine ganz besondere Trainingseinheit. Mit einem flotten Tango-Tanzbein zeigte Tanzschul-Inhaber Michael Frank mit Tänzerin Sandra Härtl den Aktiven eine andere Art der Bewegung zu Musik. Und als positiver Nebeneffekt lernte man gleich die anderen deutschen WM-Teilnehmer näher kennen.
Mit Jenny Hoffmann und Tim Seidel wählten die Turner und Turnerinnen zwei erfahrene WM-Athelten zu den Aktivensprechern. Für Tim Seidel ist es bereits der zweite Einsatz als Aktivensprecher nach 2009.
Am Ende des Wochenendes war die Vorfreude auf das Event in Arnsberg gigantisch. Für die 20 potenziellen Medaillenträger heißt es jetzt noch, trainieren, trainieren, trainieren...
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