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Henning Henningsen

Beauftragter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im TK Rhönradturnen

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Rhönradturnen live!
Das deutsche WM Team zwanzigelf
1. Mai 2011 - WM 2011

20 Sportler aus Deutschland kämpfen bei der WM in Arnsberg um die Goldmedaillen. Das ein oder andere Geheimnis konnten wir dem WM-Team zwanzigelf entlocken, als wir ihnen während der letzten Trainingseinheiten über die Schulter schauen konnten. Das WM-Team zwanzigelf im Porträt.

28. Mai 2011 Marcel Schawo
27. Mai 2011 Kathrin Schad
26. Mai 2011 Daniel Sternberger
25. Mai 2011 Riccarda Vogel
24. Mai 2011 Robert Maaser
23. Mai 2011 Svenja Trepte
22. Mai 2011 Tim Reiter
21. Mai 2011 Sarah Metz
20. Mai 2011 Christoph Clausen
19. Mai 2011 Laura Stullich
18. Mai 2011 Niklas Reuther
17. Mai 2011 Lilia Lessel
16. Mai 2011 Tim Seidel
15. Mai 2011 Sandra Trepte
14. Mai 2011 Philipp Augustin
13. Mai 2011 Aruba Elhozayel
12. Mai 2011 Max Brinkmann
11. Mai 2011 Jenny Hoffmann
10. Mai 2011 Marvin Homeyer
09. Mai 2011 Kira Weise
08. Mai 2011 Jochen Kaiser
Marcel Schawo
28. Mai 2011 - WM 2011

Kurzfristig und völlig unverhofft rutschte Marcel Schawo ins deutsche Team. Etwa 2 Wochen vor der WM erfuhr er durch Bundestrainerin Ines Meurer, dass er für die WM nachnominiert wird. Der Grund: Die Knieverletzung von Philipp Augustin ist nicht rechtzeitig und ausreichend verheilt, sodass Philipp seine Teilnahme absagen musste.

Umso mehr freute sich Marcel, für den die letzten Tage schon recht anstrengend gewesen sein dürften. Der 17-jährige ist erst seit kurzer Zeit in der Bundesklasse aktiv. Im vergangenen Jahr gewann er noch den Deutschland Cup in der L6, vor 2 Wochen in Walsrode wurde er Norddeutscher Jugendmeister in der L9.

Mit dem Rhönrad fing Marcel erst mit 15 Jahren an, die Grundlagen legte er allerdings viele Jahre zuvor im Kunstturnen. Für die WM hat er sich vorgenommen, "dabei zu sein und Erfahrungen zu sammeln."

Martin Utesch - Marcels Heimtrainer - sagte:  „Ich hoffe, dass Marcel eine angemessene und gute Platzierung erreicht, sowie dass er sein aufstrebendes Talent unter Beweis stellen kann.“ Kraft für die anstehenden Aufgaben erhält Marcel von seinem Trainer Martin, aber auch seine Familie steht komplett hinter ihm. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit wünschen wir viel Erfolg!

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Kathrin Schad
27. Mai 2011 - WM 2011

An Kathrin Schad führt dieser Tage kein Weg vorbei. Sie war 2003 bereits in Lillehammer dabei, und auch in Salzburg 2007 und in Baar 2009 turnte sie im deutschen Nationaltrikot.

Vor 2 Jahren wurde sie Weltmeisterin in der Spirale, ein Erfolg der Kathrin beflügelt zu haben scheint. Ihr sportlicher Karriereverlauf zeigt steil nach oben, so gewann sie auch beide WM-Qualifikationen Anfang des Jahres.

Bei ihrer 4. WM in Arnsberg möchte Kathrin ihre "bestmöglichen Leistungen zeigen." Sie trainiert für die WM zwischen 25 und 30 Stunden pro Woche - ein Trainingspensum, dass Kathrins Ziele für die WM erkennen lässt. Ihre Ambitionen auf eine (oder mehrere) Goldmedaillen sprach sie zwar nicht aus, scheinen aber durchaus möglich.

Bewusst ist sie sich um die internationale Konkurrenz, die von WM zu WM stärker wird. Doch mit ihrer langjährigen WM-Erfahrung und ihrem großen WM-Tross aus Familie, Freunden und Sponsoren wird sich Kathrin gut auf ihre Übungen einstellen können.

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Daniel Sternberger
26. Mai 2011 - WM 2011

Für Daniel Sternberger ist eine WM nichts Neues. 2009 wurde er bereits 5. im Mehrkampf im schweizerischen Baar.

In diesem Jahr möchte der Taunussteiner mit mindestens einer Goldmedaille nach Hause fahren. Entscheidend über den Erfolg wird wohl die Tagesform, so war es auch bei den WM-Qualifikationen. Bei der 1. WM-Quali in Ahrweiler wurde Daniel noch Erster, einen Monat später in Lüneburg musste er sich mit Platz 2 begnügen.

Und dennoch, mit 6 Stunden Training in der Woche und dem Wissen, dass es die letzte Jugend-WM für den 17-jährigen ist, scheint das Ziel: "Erster zu werden" greifbar zu sein. Auch Daniels Heimtrainer vertrauen auf seine Leistungen.

Um Höchstleistungen in Arnsberg präsentieren zu können braucht es auch mentale Unterstützung. Hier kann sich Daniel der Unterstützung der Familie und vieler Freunde sicher sein.

 

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Riccarda Vogel
25. Mai 2011 - WM 2011

Riccarda Vogel gehört zu den "Newcomern" im deutschen Team. Sie turnt ihre erste Weltmeisterschaft, und das mit guten Titelaussichten.

Die 16-jährige kommt eigentlich vom TuS Ahrweiler, turnt und trainiert aber beim TSV Bayer 04 Leverkusen. Dort trainiert sie 5x pro Woche, etwa 16 Stunden.

Bei der 2. WM-Qualifikation in Lüneburg zeigte Riccarda ihr wahres Potenzial. Mit deutlichem Abstand veränderte sie die Rangliste für sich. In dieser Form sind durchaus Ambitionen auf eine Medaille realistisch. Mit einem Augenzwinkern bestätigte Riccarda, dass sie alles versuchen werde, um die Leistungen aus Lüneburg zu wiederholen.

Dem WM-Tross aus Ahrweiler folgen die Familie, VereinskameradInnen und Freunde. Auch einige Sponsoren hat sie mit im Gepäck. Nach der WM geht es direkt mit dem Rhönradturnen weiter, erst der Dermbachpokal, dann einige Rhönrad-Sommercamps...

 

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Robert Maaser
24. Mai 2011 - WM 2011

Robert Maaser - das "Supertalent" des Rhönradsports. Er ist mehrfacher Weltmeister, räumte zuletzt alle 4 möglichen Titel in Baar ab, dazu das WM-Gold mit der Mannschaft.

10 WM-Titel, 4 WM-Teilnahmen und dazu mehr als 20 Deutsche Meistertitel hat der Strausberger in seiner Rhönradkarriere gesammelt. Sein Ziel für dieses Jahr: "Titelverteidigung".

Doch die Vorbereitung lief für Robert nicht optimal. Beim Break-Dance-Training verletzte er sich an der Schulter. Das Training musste Robert für einige Wochen aussetzen. Kein gutes Vorzeichen für eine Titelverteidigung bei der WM.

Durch die nach oben offene Schwierigkeit wird die Konkurrenz zunehmend "unberechenbarer", sodass auch das "Supertalent" des deutschen Rhönradsports um jede Medaille kämpfen muss.

Unterstützung erhält Robert von der Familie und den vielen mitgereisten deutschen Fans. Nach der WM geht es ins Ausland, um eine Pause einzulegen.

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Svenja Trepte
23. Mai 2011 - WM 2011

Svenja Trepte ist die amtierende Mehrkampfweltmeisterin. Vor zwei Jahren stand sie überraschend auf dem Podium, zu Tränen gerührt.

Ihren Erfolg in Baar krönte die heute 22-jährige noch mit einer Bronzemedaille im Sprung. Für 2011 hat sie sich eine Medaille im Mehrkampf vorgenommen, dazu eine Teilnahme in einem Einzelfinale.

Das Studium führte die Hamburgerin nach Köln, wo sie jetzt beim TSV Bayer 04 Leverkusen trainiert. 4x pro Woche steht sie dort im Rhönrad, die anderen Tage ist sie beim Kunstturntraining oder beim Laufen.

Svenja wird sicher auch für ihre jüngere Schwester Sandra die Daumen drücken, die auch in der Erwachsenenklasse um eine gute Platzierung kämpft. Es wäre doch ein schönes Bild, die Trepte-Schwestern nebeneinander auf dem Treppchen...?!

Unterstützung bekommen die Beiden von Freunden und Familie, die sich rechtzeitig um Eintrittskarten gekümmert haben.

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Tim Reiter
22. Mai 2011 - WM 2011

Wenn Tim Reiter die Nerven behält und Höchstleistungen zeigt, dann kann er die WM auch gewinnen, traut ihm seine Heimtrainerin zu.

Zumindest ein Erfahrungswert kann Tim dabei helfen. 2009 war er schon bei der WM in Baar dabei, wurde 4. im Sprung und erreichte den 7. Platz im Mehrkampf der Jugendturner.

Tim selbst definiert sein Ziel offener: "Höchstleistungen zeigen und damit möglichst weit kommen".

Dafür trainiert er 5x pro Woche. Eine Herausforderung, denn Tim steht kurz vor dem Abitur. Das geht nicht ohne Unterstützung von Familie und Freunden, die ihn auch in Arnsberg kräftig anfeuern werden.

Nach der WM widmet sich Tim der Erholung vom Abitur- und WM-Stress, bevor es zum Wintersemester ins Studium geht.

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Sarah Metz
21. Mai 2011 - WM 2011

"Ich turne mit dem Rhönrad schon ziemlich lange", so die 16-jährige Sarah Metz aus Taunusstein. Mit 6 oder 7 Jahren stand sie erstmals im Rhönrad.

2009 war sie schon bei der WM in Baar dabei. Dort gelang ihr das Erreichen der Goldmedaille im Sprung. Für 2011 nimmt sie sich vor, "mein Bestes zu geben und damit dann auch Erfolg zu haben". In ihrem Verein - dem SV Neuhof - ist man sich einig, dass Sarah auch einen Podestplatz im Mehrkampf und das ein oder andere Finale erreichen kann.

Überraschen lässt Sarah sich von der internationalen Konkurrenz, wenngleich sie ein sehr hohes Niveau im Geradeturnen erwartet.

Am nächsten Wochenende turnt Sarah bei den Deutschen Meisterschaften vor heimischem Publikum ihre WM-Generalprobe. Sicher kann sie daraus gestärkt und mit voller Rückendeckung von Famile und Freunden nach Arnsberg reisen.

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Christoph Clausen
20. Mai 2011 - WM 2011

Christoph Clausen ist schon 10 Jahre auf internationalem Parkett unterwegs. Die 5. Weltmeisterschaft turnt der Flensburger in Arnsberg.

Welche Ziele kann man da noch verfolgen? Christoph hat schon einiges erlebt. Und doch ist die Faszination der Weltmeisterschaften immer etwas Neues. Für 2011 hat er sich vorgenommen, mit dem Team die Goldmedaille zu verteidigen.

Christoph ist zwar Deutscher Meister in der Spirale, wird aber in Arnsberg für das Team springen. Als Vizeweltmeister im Sprung lassen sich auch da seine Leistungen durchaus sehen.

Sorgen bereitet dem 24-jährigen die internationale Konkurrenz, "die bestimmt wieder sehr stark ist." 3x pro Woche trainiert Christoph in Flensburg und wird das auch nach der WM fortsetzen, um auch bei seiner 6. Weltmeisterschaft 2013 in Chicago dabei sein zu können.

Die Eltern drücken Christoph die Daumen, natürlich auch die Freundin und seine Verwandten.

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Laura Stullich
19. Mai 2011 - WM 2011

Laura Stullich vom TSV Marburg-Ockershausen hat bereits 7 WM-Medaillen im Schrank hängen. 2003 erturnte sie sich in Lillehammer (Norwegen) zweimal Silber und einmal Bronze. 2005 holte sie 4x Gold, im Mehrkampf, Sprung, in der Spirale und im Geradeturnen.

Hinzu kommen 10 Deutsche Meistertitel, von der Schülerklasse bis zu den Erwachsenen. Sie hat schon fast alles gewonnen, nur eine WM Gold-Medaillen im Erwachsenbereich fehlt noch in ihrer Sammlung.

Mit diesem Ziel im Hinterkopf möchte Laura in Arnsberg aber vorallem "Spaß haben und durchturnen." Die 24-jährige trainiert 4x pro Woche in der WM-Vorbereitungszeit. Besonders liegt Laura die Musikkür, dort erreicht sie immer wieder Höchstpunktzahlen. Da liegt es nah, dass auch Bundestrainerin Ines Meurer die Marburgerin für den Teamwettbewerb nominiert hat.

In den Einzeldisziplinen sieht sie auch die internationale Konkurrenz zunehmend stärker, vorallem im Sprung. Anfeuern werden Laura ihre Eltern, Bekannte, Freunde aus Marburg und die Vereinskameradinnen aus Marburg. Nach der WM wird sie ihre Bachelor Arbeit abgeben, danach gehts für ein paar Shows in die Staaten.

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Niklas Reuther
18. Mai 2011 - WM 2011

Auch Niklas Reuther ist einer der Verletzungskandidaten, der vor den Weltmeisterschaften für Aufregung sorgte. Bei den Bayerischen Meisterschaften brach sich Niklas den Arm, konnte bei der zweiten WM-Qualifikation in Lüneburg nicht antreten.

Und trotzdem ist Niklas in Arnsberg dabei, der Arm wieder verheilt. Mitten im Training steht Niklas mittlerweile wieder, trainiert 3x pro Woche, zusätzlich Krafttraining.

Für den Rimparer ist es auch die erste Teilnahme bei einer Weltmeisterschaft. Daher sind seine Ziele auch noch recht verhalten: "Mein Ziel ist es erstmal alle meine Disziplinen souverän zu turnen und im guten Mittelfeld eine Plazierung zu bekommen." Das sollte mit Unterstützung seiner Familie und Vereinskameraden kein Problem werden.

 

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Lilia Lessel
17. Mai 2011 - WM 2011

Lilia Lessel ist eine der "Neulinge" im deutschen Team. Die Darmstädterin steht hinter Riccarda Vogel und Sarah Metz an dritter Stelle und ist damit sehr wohl in Schlagdistanz für Gold oder Silber.

Bei der WM möchte sie "alles so gut wie möglich turnen", trainiert dafür 4x pro Woche. Mit 6 Jahren begann die heute 15-jährige mit dem Rhönradturnen. In dieser Zeit hat sie schon einige nationale Erfolge feiern können, jetzt sollen internationale Medaillen hinzu kommen.

Für die seelische Unterstützung sorgen Lilia´s Familenangehörige, die es sich nicht nehmen lassen beim Wettkampf dabei zu sein. Wenn das internationale Debüt gelingt, ist die Hürde zur nächsten Weltmeisterschaft 2013 in Chicago (USA) auch nicht weit.

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Tim Seidel
16. Mai 2011 - WM 2011

Zum vierten Mal in Folge turnt Tim Seidel in Arnsberg bereits im Trikot des Deutschen Turner-Bundes. 2005 begann die internationale Karriere des Flensburgers bei den Weltmeisterschaften in Aachen und Bütgenbach (Deutschland/Belgien). Dort wurde er 5. im Mehrkampf, ebenso 2007 bei der WM in Salzburg (Österreich). Vor zwei Jahren im schweizerischen Baar konnte Tim seine sportliche Karriere mit einem 4. Platz im Mehrkampf krönen.

Der 25-jährige steht mittlerweile voll im Berufsleben, trainiert trotzdem 10 Stunden mit dem Rhönrad in der Halle. Seine Ziele sieht Tim nicht mehr im Mehrkampf, vielmehr reizt ihn ein Finalplatz in der Musikkür. Dass er die Musikkür beherrscht zeigte Tim schon 2005, da wurde er Deutscher Meister im Geradeturnen nach Musik.

Gemeinsam mit Jenny Hoffmann engagiert sich Tim als Aktivensprecher, gibt dort seine WM-Erfahrungen an die Teamkollegen weiter.

Tim´s Herz schlägt für das Rhönradturnen, er ist immer dabei, ... ob als Kampfrichter, Trainer oder wie in diesem Fall, ... als Turner. Viel Erfolg!

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Sandra Trepte
15. Mai 2011 - WM 2011

Sandra Trepte, die jüngere der beiden Trepte- Schwestern, hat erst mit 13 Jahren mit dem Rhönradturnen angefangen. Dennoch hängen in ihrem Zimmer schon diverse nationale und internationale Medaillen. 2009 wurde Sandra Jugendweltmeisterin in der Spirale und Vizeweltmeisterin im Mehrkampf.

5x die Woche steht die Trittauerin, die sonst aber für die TSG Bergedorf startet, in der Halle. Das geht nicht ohne die Unterstützung ihrer Eltern, die sie auch bei der WM untersützen werden. Neben vielen Freunden kann sie sich auch auf die Unterstützung ihres Trainers Michael Gottschalk verlassen, der ihr auch Medaillenchancen zusichert.

Sandra bleibt da verhaltener: "Alle Disziplinen optimal bzw. so gut wie noch nie zuvor durchturnen", definiert sie ihr Ziel bei der Weltmeisterschaft. Chancen räumt die 20-jährige ihrer internationalen Konkurrenz vorallem in Einzeldisziplinen ein. Im Mehrkampf dagegen "fürchtet" sie eher ihre Kameradinnen aus dem deutschen Team.

Nach der WM wird sich Sandra einen Urlaub auf Teneriffa gönnen. Eine schöne Idee zur Erholung nach dem Wettkampfstress.

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Philipp Augustin
14. Mai 2011 - WM 2011

Philipp Augustin vom SV Rugenbergen gehört zu den "Pechvögeln" im deutschen Team. Der Jugendturner verletzte sich bei der 1. WM-Qualifikation am Knie und kann nicht an der WM teilnehmen.

Dafür nominierte Bundestrainerin Ines Meurer einen Jugendturner, der nur wenige Kilometer von Philipp entfernt wohnt. Marcel Schawo vom SV Eidelstedt erfuhr zwar erst zwei Wochen vor der WM von seiner Nominierung, trotzdem ist er hochmotiviert.

Philipp wird in Arnsberg auch dabei sein und wird sein deutsches Team von der Tribüne aus anfeuern.

Neues Pech für die Nationalmannschaft

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Aruba Elhozayel
13. Mai 2011 - WM 2011

Mit 9 Jahren stand die heute 17-jährige Marburgerin das erstmals in einem Rhönrad. Mit diversen Podiumsplatzierungen, zuletzt mit einem 3. Platz bei den Süddeutschen Jugendmeisterschaften 2011 in Ahrweiler, kann sie ihre sportliche Karriere im Rhönradturnen bereits schmücken.

Mit ihrer ersten Teilnahme bei einer Rhönrad-Weltmeisterschaft dürfte für Aruba ein Traum in Erfüllung gehen. Dort möchte Sie: "einen Wettkampf turnen, an dem ich alles zeigen konnte ,was ich kann." Dafür trainiert sie 4x pro Woche, etwa 2-3 Stunden gemeinsam mit ihrer Trainerin Katharina Arnold. Die traut ihrem Schützling mehr zu, als sie sich selber zutrauen würde. "Alles ist möglich" schreibt die Trainerin des TSV Marburg-Ockershausen gemeinsam mit Aruba in ihrem Steckbrief.

In Arnsberg ist Aruba nicht alleine. Ein Tross aus Familie, Freunden und Vereinskameraden wird sie nach Arnsberg begleiten und gehörig unterstützen.

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Max Brinkmann
12. Mai 2011 - WM 2011

Mit 11 Jahren stand der Weilheimer Max Brinkmann erstmals im Rhönrad. Es ist bereits die zweite Weltmeisterschaft für ihn. Und doch stand er nach den WM-Qualifikationen vor der Frage, ob er seinen Platz in der deutschen Nationalmannschaft antreten soll. Denn Max hat auch noch einen amerikanischen Pass, mit dem er für die USA antreten könnte. Nach Gesprächen mit den US-Delegationsleitern entschied er sich für das deutsche Team, auch wenn es für ihn weit schwieriger werden wird in ein Finale einzuziehen.

Trotzdem definiert Max sein Ziel deutlich: "Das Sprungfinale erreichen." 2009 konnte er im Jugendbereich bereits den WM-Titel im Sprung einheimsen. Diesen Erfolg zu wiederholen wird wohl schwierig, dem ist sich auch Max bewusst. Seine Trainerin traut ihm überdies auch einen 3. Platz im Mehrkampf zu. Mit Untersützung von Freunden, Verein und Familie ist diese Platzierung sehr gut möglich.

Max trainiert 2x die Woche etwa 4 Stunden, hinzu kommen Trainingseinheiten zum Kraftaufbau. Für die Zeit nach der WM hat er sich vorgenommen "besser zu werden". Ein löbliches Ziel!

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Jenny Hoffmann
11. Mai 2011 - WM 2011

Für die Strausbergerin Jenny Hoffmann ist es bereits die 4. Weltmeisterschaftsteilnahme. Zu den "alten Hasen" kann man sie dagegen nicht zählen. Denn die 24-jährige entdeckt immer wieder neue Facetten des Rhönradturnens. 2009 wurde sie in Baar Weltmeisterin in der Musikkür - ein Erfolg den sie sicher auch mit ihrer neuen Musikkür anstrebt. Doch bei der Frage zu ihren Zielen in Arnsberg schreibt sie: "Verrat ich nicht."

Liebe Jenny, schlummert da etwa ein verstecktes Potenzial? Sei es drum, die Antwort wirst du uns wohl bis zum Wettkampf schuldig bleiben...

Seit dem 9. Lebensjahr steht sie im Rhönrad, trainiert, lebt und arbeitet aber jetzt in Leverkusen. Die vielen nationalen und auch internationalen Erfolge erfordern harte Arbeit, gerade auch wegen der "sehr starken" internationalen Konkurrenz. 4x die Woche steht sie im Rad. Liest man ihre sportliche Vita fällt auf, eins liegt Jenny ganz besonders: die Geradekür nach Musik. Das möchten wir auch hier herausstellen. Aber ein Video sagt da mehr als tausend Worte...

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Marvin Homeyer
10. Mai 2011 - WM 2011

Der Name Homeyer ist in der deutschen Rhönradwelt eine bekannte Größe. Für den 15-jähringen Marvin Homeyer vom SV Taunusstein Neuhof war es aber weniger der Name, vielmehr seine sportlichen Leistungen, die ihm einen Platz im WM Team zwanzigelf sicherten. Mutter und Trainerin Katja Homeyer trainiert dreimal die Woche mit Marvin und dessen kleinerer Schwester Kira, die jüngst Süddeutsche Schülermeisterin wurde.

Eine Erfolgsgeschichte, an der auch Marvin anknüpfen möchte. Sein Ziel für die WM ist formuliert: "Irgendwo unter die ersten drei kommen", sagt der Taunussteiner, der schon mit dem 5. Lebensjahr im Rhönrad stand.

Es ist zwar die erste Weltmeisterschaft für ihn, doch mit Unterstützung von Familie, Freunden und Vereinskameraden fällt es leichter das gesteckte Ziel zu erreichen. Nach der WM wird er sich für ein Jahr in die USA verabschieden, "um Auslanderfahrungen zu sammeln".

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Kira Weise
9. Mai 2011 - WM 2011

Für Kira Weise ist es bereits die zweite Weltmeisterschaft im Jugendbereich. 2009 in Baar wurde sie 4. im Mehrkampf.

Den Erfolg aus 2009 möchte sie gerne wiederholen, wenn nicht sogar verbessern. Bei den Süddeutschen Jugendmeisterschaften am vergangenen Wochenende in Ahrweiler zeigte Kira bereits, dass sie gut vorbereitet ist. Wünschen würde sie sich bei der WM eine Teilnahme im Spirale-Finale.

Dafür trainiert sie dreimal die Woche zwei Stunden beim TSV Taunusstein-Bleidenstadt. Bereits mit dem 8. Lebensjahr steht Kira im Rhönrad, seither hat sie diverse nationale Erfolge einheimsen können. 2010 wurde sie bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 6., die Hessischen Meisterschaften 2011 gewann Kira Anfang des Jahres. Beste Voraussetzungen also, um mit Hilfe ihrer Familie und Freunden ihre Ziele bei der WM zu erfüllen.

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Jochen Kaiser
8. Mai 2011 - WM 2011

Für den Leverkusener Jochen Kaiser ist die Teilnahme bei den Weltmeisterschaften ein großer Erfolg.

Durch eine Verletzung von Markus Büttner (ASV Rimpar) rutschte er erstmals ins Nationalteam. Seither trainiert er 8 Stunden die Woche. Sein Ziel für die WM: "eine Platzierung unter den ersten 10" kann Jochen mit Unterstützung seiner Freundin und seiner Familie sicher erreichen.

Mit 12 Jahren begann der jetzt 26-jährige mit dem Rhönradturnen. Sportliche Erfolge feierte Jochen gemeinsam mit dem TSV Bayer 04 Leverkusen 2007, als er gemeinsam mit der Mannschaft die Deutsche Meisterschaft gewann.

Auch nach den Weltmeisterschaften warten rosige Zeiten auf Jochen, denn auf die Frage, was er nach der WM machen werde antwortete er: "Ich werde erstmal heiraten ;-)"

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